Anmerkungen zum Copyright:

Ein Theologieprofessor sagte zu seinen Studenten: „Sie müssen nicht den Ehrgeiz haben, alles im Reich Gottes noch mal denken und bekommen zu wollen, was Gott Menschen schon anvertraut hat.“ Wir ermuntern daher ausdrücklich, Gedanken bzw. Predigt-Aufrisse für die eigene Predigtarbeit zu verwenden.

Einer der zur Zeit bekanntesten amerikanischen Prediger und Buchautoren, Rick Warren (Pastor der Saddleback Community Church in Lake Forest, Kalifornien) sagte in einem Interview: „Ich glaube fest daran, dass wir Ideen von andern übernehmen und nicht alles selbst erfinden müssen. Ganz viel von anderen zu übernehmen ist reine Kreativität. Keiner kann jede Woche brillant sein, deshalb müssen wir teilen, was wir haben. Und niemand sollte zu stolz sein, etwas von anderen zu gebrauchen... Wer meint, er müsse alles selbst erfinden, der hat ein Problem mit Stolz. Gott gibt den demütigen Gnade, aber den Stolzen widersteht er. Warum? Weil die Stolzen unbelehrbar sind. „Schade, ich habe es leider nicht selbst erfunden, dann kann ich es nicht gebrauchen“. Das ist dumm! Also übernehme ich Illustrationen, Zitate, Gedanken oder ganze Predigt-Aufrisse von anderen. Wir spielen alle im selben Team. Und wenn wir in den Himmel kommen, werden wir uns über jeden freuen, der gerettet wurde“ (Zitat aus der Zeitschrift „Aufatmen“, 4/2004).

Es geht hier nicht um ein Plädoyer für Bequemlichkeit und Faulheit. Eine Predigt 1:1 zu übernehmen, ist nur im äußersten Notfall ratsam. Verantwortliche Predigtarbeit ist ein zeitintensives und (oftmals) anstrengendes Geschäft. Sorgfältig zu recherchieren, von anderen zu lesen und zu lernen, und dabei – im Hören auf Gottes Geist und im Beachten der konkreten Predigtsituation – einen eigenen Stil zu entwickeln, ist ein anspruchsvolles, kreatives, aber auch ungemein lohnendes Geschäft. Nicht zuletzt sind viele der hier aufgeführten Predigten auf diese Weise entstanden.